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Kommunikation - Rat und Tat-Forum

Frage
Kübel Typ 82 Bj. 1942 au Kreta gesichtet?
   Frage von Uwe Scholz vom 13.07.2018
Eintrag-Nr. 2265, Thread-Nr. 845
  
Hallo liebe Gemeinde des Kübel-Klub Deutschland e.V.,
 
ich bin neu hier auf eurer Seite und möchte mich gerne mit Fragen, einen Kübelwagen Typ 82 betreffend, an euch wenden.
Besagtes Fahrzeug habe ich vor 2 Wochen während meines Urlaubes auf Kreta in einem (inzwischen geschlossenen) kleinen Privatmuseum angetroffen.
Da ich im vergangenen Jahr einen Jeep Hotchkiss M201, nebst zugehörigem Trailer umfangreich restauriert habe, traue ich mir eine einigermaßen realistische Einschätzung eines solchen Fahrzeuges schon zu. Allerdings waren hier kaum Karosseriearbeiten aufgrund von Korrosion notwendig.
Bei besagtem Typ 82 sieht das leider völlig anders aus.
 
Absicht:
Im Idealfall sollen mir eure Informationen zu einer Entscheidungsfindung dienen, ob ein Erwerb dieses Fahrzeugs ernsthaft in Betracht gezogen werden kann – oder eben nicht.
Vorwegschicken möchte ich, dass nach einer entsprechenden Inaugenscheinnahme mich der Zustand des Wagens schon sehr erschreckt hat.
Ich bemühe mich nun, den sich mir dargebotenen Zustand genauer zu beschreiben.
 
Typenschild/ Motorraum:
Hersteller: Ambi-Budd Presswerk, Berlin Johannistahl
Nummer:  9691  
Jahr: 1942
Durch Punktschweißen angebrachtes Schild auf Schalttunnel:
     -2-
-009885-
Mir sind folgende Veränderungen gegenüber dem Originalfahrzeug aufgefallen.
Front
  • Stoßstange (Rohr)
  • Zusatzscheinwerfer
  • Tarnlichter, 2X (Original fehlt)
  • Bereifung/ ggf. Felgen (evtl. Käfer / Bus?)
  • Abschlepphaken fehlen
  • Unterfahrschutz fehlt
  • Kotflügel vermutl. nicht original (zu kurz)
Flanken
  • Anbringen von „Trittbrettern“?
  • „neuer“ Tankeinfüllstutzen
Innenraum
  • Armaturen u. Armaturenbrett
  • Sitzpolsterung (orig. Rohrrahmen der Sitze vorhanden)
  • Lenkrad
  • Verkleidung Türen
Heck
  • Unterterfahrschutz verändert/ fehlt

Technische Veränderungen
  • Motor (vermutl. Käfer)
  • Orig. Tank entfernt. (Neue Position: hinter Fondrückenlehne!)
  • Vorderachse (Käfer?)
  • Bremssystem hydraulisch (provisorisch)
  • Hinterachse (original???)
 
Karosserie
Viele Oberflächen, teils großflächig mit Spachtelmasse behandelt.
U.a. Frontbereich („Motorhaube“), Kotflügel, Heckklappe, innenseitig Boden, neben Spachtelmasse hier auch großzügiger Einsatz von Gewebematten.
Ausgeführte Arbeiten erscheinen insgesamt nicht sonderlich professionell.
Türen und Schließmechanismen scheinen weitestgehend ok.
 
Unterboden
Hier großflächig ausgetauschte, neu eingeschweißte Bodenbleche. Abdeckung Schalttunnel scheint noch Original, aber völlig marode.
 
Das Fahrzeug sei angeblich vor einigen Jahren(?) noch gelaufen. Steht seit dem aufgebockt und überdacht (ähnl. Carport) im Freien.
Aufgrund des sich mir dargebotenen Gesamtzustandes habe ich vor Ort zunächst auf eine Preisverhandlung verzichtet.
Da mir das Fahrzeug aber nun doch nicht ganz aus dem Sinn gehen will, nun meine Anfrage über möglichen Sinn oder Unsinn einer „Rückholung“ nach Deutschland nach mehr als 70 Jahren…
 
Ich habe rd. 30 Bilder von dem Fahrzeug gefertigt.
Siehe:  https://paper.dropbox.com/doc/Mein-Paper-Dokument--AHew8auP~25yd72bX8FZg4vTAg-ZS5ZRHNMQcBBdrSEdgvXs
 
Nun zu meinen konkreten Fragen an die fachkundige Gemeinde:
Kann gesagt werden, ob sich der Erwerb aus technischer Sicht betrachtet, trotz all der beschriebenen Mängel, welche selbstverständlich keinerlei Anrecht auf Vollständigkeit haben, lohnt?
 (Ist schon klar, dass dies natürlich ganz erheblich vom Kaufpreis abhängig sein wird)
Hier die sicher schwierigste Frage:
Wie hoch dürfte vernünftigerweise der Kaufpreis max. ausfallen, bzw. wieviel ist das „gute Stück“ wert?  
Die anfallenden Transportkosten werden, ersten Einschätzungen nach, bei ca. 1500 – 2000€ liegen.
Falls wirtschaftlich sinnvoll, soll ggf. ein Aufbau mittels Ersatzteilen von Lehar/Tschechien erfolgen.
 
Ich möchte mich schon vorab sehr herzlich für eure Antworten und Mühen bedanken, welche, so hoffe ich, für mich bei dieser Entscheidung ein klareres Bild ergeben sollen.
 
Mit besten Grüßen aus Hofheim am Taunus
Uwe
Antworten und Kommentare
Typ 82 [2]
   Antwort von Uwe vom 14.07.2018
Eintrag-Nr. 2267, Thread-Nr. 845
  
Hallo Frank,

vielen Dank für den Tip - sehr spannend.
Ja, der hat's bereits hinter sich - der Glückliche.
Sehr interessant den Werdegang auf diese Art verfolgen zu können. Macht einem aber auch gleichzeitig schon ein bisschen Angst... (oder solte ich sagen gesunden Respekt) :-)

Beste Grüße
Uwe
Typ82 [1]
   Antwort von Frank vom 13.07.2018
Eintrag-Nr. 2266, Thread-Nr. 845
  
Hallo,

guck mal z.B. hier:

https://www.multi-board.com/board/index.php?thread/70391-k%C3%BCbelwagen-typ82-projekt/&postID=724976&highlight=K%25C3%25BCbelwagen%2BTyp82%2BProjekt#post724976

Da sind einige unterwegs, welche solch Aktionen bereits hinter sich haben.

Gruß Frank

P.S.: Die von Dir hinterlegte Mailadresse funktioniert nicht  ;-)
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